Grundlegende Säulen des Lebens

Messe Aktiva am 7. März im Alten Rathaus in Esslingen –  Für Menschen in den besten Jahren

Das Wochenblatt ECHO lädt ein zur Trendmesse  Aktiva am 7. März, 9 bis 17 Uhr,  im Alten Rathaus in Esslingen. Die Messe bildet den Auftakt zu den ECHO-Sonderveranstaltungen in diesem Jahr.

Sie hat sich in den zurückliegenden Jahren etabliert und ist mittlerweile fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders: die „Aktiva“. Die vom Wochenblatt ECHO organisierte Messe thematisiert am Samstag, 7. März, erneut die grundlegenden Säulen im Leben: Gesundheit, Wohlbefinden, Sicherheit, Vorsorge und Zukunftsplanung. Das kommt beim Publikum gut an, das schon in den vergangenen beiden Jahren die seitdem bespielten Räume im Esslinger Alten Rathaus rege besuchte. Rund 20 Aussteller auf zwei Etagen sind in diesem Jahr dabei – kompakt zusammengefasst auf einen Veranstaltungstag.

Hoher Anspruch

„Wir haben einen hohen Anspruch an die Veranstaltung“, stellt ECHO-Verkaufsleiterin Andrea Gisdol klar. „Es geht darum, das Leben in jeder Phase positiv zu gestalten. An dieser Stelle wollen wir unterstützen und neue Impulse vermitteln.“ Vertreten sind bei der Messe Aussteller, die mit soliden, bewährten und auch neuen Konzepten Menschen auf diesem Weg begleiten und anregen. Die Aussteller kommen aus der näheren Umgebung und vertreten die Branchen Gesundheit, Wellness, Vorsorge, Lebensplanung, Sicherheit, Wohnen, Hygiene, Fitness, Beauty, digitales Leben, Mobilität und Senioren – kurzum: Die „Aktiva“ richtet sich an Menschen in den besten Jahren und bietet ein Potpourri an Angeboten, die helfen, das Leben positiv und selbstbestimmt zu gestalten. Der lockere Aufbau der Stände im Alten Rathaus lässt viel Raum um zu schlendern und zu schauen, aber auch, um sich in Gesprächen und bei Testaktionen über die Angebote der Betriebe zu informieren.

Auch in anderer Hinsicht gibt es eine interessante Mischung: Neben etlichen Stammausstellern, die stets dabei waren oder seit etlichen Jahren mitmachen, gibt es Anbieter, die erstmals auf der „Aktiva“ vertreten sind. Das erweitert das Spektrum und gibt dem Angebot mehr Tiefe.

Attraktive  Location

„Die Location Altes Rathaus tut der Messe sehr gut“, betont Andrea Gisdol. „Wir waren alle positiv überrascht, wie gut das angekommen ist.“  Die besondere Atmosphäre des mittelalterlichen Gebäudes habe viel zum Wohlfühlen beigetragen.

Als weitere Vorteile nennt Gisdol die zentrale Lage des Gebäudes und dessen gute Erreichbarkeit. So wurde und wird auf ein direktes Catering in den Rathaus-Räumen verzichtet, da in der Nachbarschaft zahlreiche Cafés, Bistros und Restaurants zu finden sind.  Und am Samstag können Besucher ihren Gang zum Wochenmarkt mit einem Besuch der „Aktiva“ verbinden.

Vortragsprogramm

Wie immer darf das Publikum bei der „Aktiva“ auch weiterführende Informationen erwarten. Bei der Messe wird dies gemeinhin mit Vorträgen gemacht. Im Obergeschoss des Alten Rathauses werden dem Publikum die Referate der Aussteller präsentiert. So werden Fragen zur Nahrungsmittelunverträglichkeit beantwortet. Guter Schlaf, Rückengesundheit, Ruhestandsplanungen, gesundes Wasser, Begleitung im Alter und  Erben und Vererben  sind die Themen weiterer Vorträge.  ras / Foto: bob

Info: Messe Aktiva, Altes Rathaus in Esslingen, Samstag,  7. März, 9 bis 17 Uhr (www. ihr-wochenblatt-echo.de).


Fast 50 Millionen Euro

Großer Sanierungsbedarf am Gymnasium Plochingen – Mehrjährige Bauzeit – Umlandkommunen verweigern Beteiligung

Es ist die größte Sanierung, die die Stadt Plochingen je gestemmt hat: Für 48,2 Millionen Euro muss sie ihr Gymnasium, das zweitgrößte im Land, auf Vordermann bringen. Vom Land erwartet sie dabei eine Förderung über 12,3 Millionen Euro und hofft auf weitere Zuschüsse. Die Nachbarkommunen lehnen eine finanzielle Unterstützung bislang ab.

Im Jahr 1968 – das Gymnasium Plochingen bestand damals schon vier Jahre – wurde der Hauptbau der Schule eingeweiht. Sie wuchs und wuchs, was zu diversen An- und Umbauten führte. An allen Gebäudeteilen besteht nun Sanierungsbedarf, mal größer, mal kleiner. Es geht um Themen wie Brandschutz und Fluchtwege, Barrierefreiheit, Decken und Fassade, Fenster, Beton oder auch die Elektrik. Das Mängelpaket ist beachtlich. Zudem hat das sechszügige Gymnasium Bedarf an weiteren Räumen. Lediglich die große Sporthalle wurde schon vor einigen Jahren saniert und ist ausgenommen.

Der erste Bauabschnitt, der noch in diesem Jahr beginnen soll, betrifft den Kupferbau aus den 70er-Jahren, unter dessen Dach sich Fachräume und Klassenzimmer befinden. Sie sollen kommenden Sommer in den Nebenbau der derzeitigen Realschule umziehen. Die Realschule selbst tauscht im Vorfeld ihr Gebäude mit der Burgschule, die etwas weniger Schülerinnen und Schüler hat – so wird die Interimslösung fürs Gymnasium überhaupt erst möglich.

Parallel zur Sanierung des Kupferbaus von 2020 bis 2022 wird angrenzend an den Hauptbau des Gymnasiums ein Neubau mit zusätzlichen Klassenräumen gebaut. Zuvor muss aber der dort bestehende eingeschossige Sheddachbereich mit seinen Computerräumen abgerissen werden. Ein Aufzug soll später sowohl den Haupt- als auch den vierstöckigen Neubau erschließen. Danach, ab Mitte 2022, geht es an die Kernsanierung des zentralen Hauptgebäudes samt seiner Außenhülle. Und das ist noch nicht alles: Auch der Oberstufenbau an der Tannenstraße, die Hausmeisterwohnung, die Kleinturnhalle und der Unterstufenbau werden generalüberholt. Sie seien im Sanierungsbeschluss schon enthalten, erklärt Kämmerer Michael Hanus, die Details würden aber möglicherweise von dem städtebaulichen Wettbewerb beeinflusst, der für den gesamten Schulcampus ausgelobt wird.

Die Kosten fürs Gesamtpaket waren vergangenen Sommer auf 58,3 Millionen Euro veranschlagt worden. Inzwischen wurden die Kosten um zehn Millionen Euro reduziert, in einem durchaus schmerzhaften Prozess, wie Bürgermeister Frank Buß betont. Aber anders wäre das Projekt für die Stadt Plochingen nicht zu stemmen; sie kommt auch so an ihre Grenzen. Wenn sie keine weiteren Geldquellen erschließen kann, ist eine Neuverschuldung von insgesamt 22 Millionen Euro erforderlich, die sich auf drei bis vier Jahrzehnte jährlich mit 1,55 Millionen Euro im Haushalt niederschlagen wird. Sollten die Steuereinnahmen schrumpfen, könnte das schnell zum Problem werden.

Momentan hofft Plochingen noch auf weitere Zuwendungen vom Land – oder doch von den Nachbarkommunen, deren Jugendliche einen erheblichen Teil der Schülerinnen und Schüler am Gymnasium stellen. Mit diesem Vorstoß wie auch dem zur Gründung eines gemeinsamen Schulverbandes ist die Stadt allerdings bislang gescheitert. Die Nachbarorte setzen sich, teilweise mit Empörung, zur Wehr: Dann könnte man ja bei jeder Einrichtung, die überörtlich genutzt werde, die anderen mitzahlen lassen, so ihr Argument. Der Vorwurf, dass die Sanierung wegen des G9-Modellversuchs in Plochingen so teuer wird, entspricht allerdings nicht den Tatsachen: Das genehmigte Raumprogramm ist auf ein achtjähriges Gymnasium ausgelegt; den zusätzlichen Bedarf aufgrund von G9 muss die Schule organisatorisch selbst lösen.  aia / Foto: aia


Vesperkirche abgesagt

Das Coronavirus treibt die Menschen um und bereitet Veranstaltern Sorge. Um eine Ausbreitung einzudämmen wird mancherorts geraten, Veranstaltungen mit größeren und großen Menschenmengen zu unterlassen. Das hat auch in Esslingen Auswirkungen: Die Vesperkirche, die vom 8. bis 29. März  geplant war, ist abgesagt worden. Benefizveranstaltungen in deren Rahmen finden allerdings statt.

Zum zwölften Mal sollte es in der Frauenkirche eigentlich „Gemeinsam an einem Tisch“ heißen. Schweren Herzens, so heißt es in einer Pressemitteilung, haben die Veranstalter – die Evangelische Gesamtkirchengemeinde und der Kreisdiakonieverband  Esslingen – entschieden, die Vesperkirche abzusagen. Der Schutz von Gästen, Haupt- und Ehrenamtlichen gehe vor.

„Wir können den Verlauf der Coronaepidemie nicht voraussagen, aber wir können verantwortlich handeln“, sagt Eberhard Haußmann, der Geschäftsführer des Kreisdiakonieverbands. Dekan Bernd Weißenborn verweist darauf, dass während der Vesperkirche  mehrere hundert Gäste und Ehrenamtliche auf engem Raum zusammen sind. „Da möchten wir kein Risiko eingehen.“  Spenden, die bereits eingegangen sind oder noch eingehen werden, werden für die Vesperkirche 2021 zurückgelegt.  red


Abgestimmt

Erneute Schmähungen gegen Dietmar Hopp und rassistische Ausfälle: Nach Skandalen in den Stadien macht der DFB ernst. Sollen die Täter deutschlandweit mit einem jahrelangen Stadionverbot belegt werden?

Foto: dpa

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