Abgestimmt!

Vor 70 Jahren wurde Baden-Württemberg gegründet – eine Erfolgsgeschichte mit nach wie vor selbstbewussten Landsmannschaften. Erkennen Sie ein einig Bundesland?

Foto: dpa

Einig Bundesland?

  • Nein! (67% )
  • Ja! (33% )
Loading ... Loading ...

Kammermusik, Tanz und Salons

Das Podium-Festival bietet in Esslingen vom 28. April bis 7. Mai wieder außergewöhnliche Konzerterlebnisse

Das Festival hat sich längst einen Ruf weit über die Stadtgrenzen hinaus erspielt, auf Grundlage eines erfrischenden Konzepts, außergewöhnlicher Präsentation klassischer Musik und mit musikalischer Finesse. Im Jahr 2022 wird das Podium-Festival unter dem Motto „Laut die Zukunft träumen“ veranstaltet. Vom 28. April bis 7. Mai werden 17 sogenannte Hauptkonzerte präsentiert, dazu zahlreiche kleinere Veranstaltungen – dargeboten von 80 jungen Künstlerinnen und Künstlern an verschiedenen Orten in der ganzen Stadt. Als Höhepunkte werden das Eröffnungskonzert „Ewigkeit“ in der Stadtkirche St. Dionys, eine besondere Aufführung der 7. Sinfonie von Bruckner in der Frauenkirche und das Finale zwischen Klassik und Pop („Die Supergroup“) in der Druckerei Bechtle angekündigt. Darüber hinaus reicht die Bandbreite des Programms von einer Tanzperformance über einen spektakulär inszenierten „Maskenball“ bis zur Aufführung bewegender Stücke von Komponisten durch die Jahrhunderte („Das Lied der Nacht“). Neben den Konzerten gibt es zahlreiche Veranstaltungen mit freiem Eintritt: das neue Format „Podium Salon“ etwa oder eine Jam-Session.
Der thematische Bogen des Podium-Festivals spannt sich von politisch Aktuellem wie Globalisierung, Klimakrise und Korruption über die Rolle von Heldinnen als Vorbild bis hin zu existenziellen Fragen menschlichen Lebens. „Wir wollen mit unseren Konzerten Geschichten erzählen, die Menschen bewegen und sie generationsübergreifend zum Dialog anregen“, sagt der Künstlerische Leiter Joosten Ellée. Es ist die erste Podium-Ausgabe unter der Leitung des 29-jährigen Musikers, Komponisten und Ensemblegründers. Diversität, politische Verantwortung und Partizipation werden als Schwerpunktthemen im Programm definiert. Überwiegend werden Werke von Frauen aufgeführt. „Wir spielen die Werke von Frauen nicht, weil sie von Frauen stammen, sondern weil es einfach gute Musik ist. Es ist ein großer Skandal, dass es nach wie vor so wenig Werke von Frauen auf die aktuellen Spielpläne schaffen“, sagt Joosten Ellée.
Die künstlerische Zusammenarbeit mit Laienensembles ist für Ellée eine Herzensangelegenheit: „Ich bin sehr froh, dass wir mit den Streichern des Jugendsinfonieorchesters Filderstadt an der Filum-Musikschule eine so wunderbare Kooperation für das Eröffnungskonzert realisieren können und die Kantorei der Esslinger Stadtkirche unter ihrem Leiter Uwe Schüssler bei unserem Projekt ‚Lied der Nacht’ so aktiv und engagiert mitwirkt.“ Starke partizipative Elemente fließen auch in das Werkstattkonzert „#bechange” ein.
Weiterhin hat die Zusammenarbeit mit professionellen Ensembles und mit anderen Kulturveranstaltern aber eine zentrale Bedeutung im Rahmen des Festivals. Das von Joosten Ellée und der neuen Podium-Geschäftsführerin, Selma Brauns, mit gegründete Ensemble Reflektor spielt dabei eine wichtige Rolle. Das Ensemble wirkt nicht nur beim Eröffnungskonzert mit, sondern auch bei der ambitionierten Konzertproduktion „Fuel”.
Kostenlose Konzerte für Kitas und im öffentlichen Raum gehören wie die Club-Konzerte im Jugendhaus Komma schon länger zu den Bestandteilen des Festival-Programms. Für die Kita-Konzerte ist in diesem Jahr unter der Überschrift „Heldinnen” ein besonderes musikalisch-szenisches Programm mit der Komponistin Emilie Mayer im Zentrum vorgesehen. Die „Salons“ mit Minikonzerten bei freiem Eintritt sollen die Öffnung des Festivals zur Stadt herausarbeiten.

Info: Karten gibt es an Reservix-Vorverkaufsstellen sowie unter www.podium-esslingen.de. Unter www.podium-esslingen. de sind auch die genauen Programminformationen ersichtlich.

hin / Foto: Christoph Püschner/Zeitenspiegel


Projekt auf wackeligen Beinen

Verwaltungsgerichtshof hat den Bebauungsplan „Parksiedlung Nord-Ost“ erneut gekippt – Die Hofkammer baut weiter

Weil der Lärmschutz nur unzureichend berücksichtigt wurde, erklärte der baden-württembergische Verwaltungsgerichtshof (VGH) den Bebauungsplan „Parksiedlung Nord-Ost“ im Jahr 2017 für ungültig. Das gleiche Malheur passierte der Stadt Ostfildern nun mit der nachgebesserten Variante des Bebauungsplans für das Siedlungsprojekt am Hang zum Neckartal. Im Rahmen eines Normenkontrollverfahrens entzogen die Richter des 8. Senats in Mannheim dem Vorhaben ein zweites Mal die Rechtskraft. Eine Revision ist nicht zugelassen.
Trotz dieses Urteils wird auf dem Gelände, auf dem rund 120 Wohneinheiten entstehen sollen, erst einmal weiter gebaut. Es gebe eine gültige Baugenehmigung, heißt es aus dem Rathaus der Filderkommune. Ob und in welcher Weise man auf das VGH-Urteil reagieren werde, könne man erst entscheiden, wenn die Begründung des Gerichts vorliegt, sagt Baubürgermeisterin Monika Bader.
Ansonsten gibt man sich im Rathaus angesichts der erneuten Niederlage vor Gericht schmallippig. An Spekulationen, welche Folgen das Urteil für das Siedlungsprojekt haben könne, will sich Bader nicht beteiligen: „Wir brauchen Geduld.“ Es handle sich hier um zweierlei Rechtsverfahren. Deswegen dürfe die Hofkammer Projektentwicklung GmbH ihre Bautätigkeit fortsetzen.
Auf Klägerseite ist die Freude über den Prozessausgang groß. „Das ist eine Oberklatsche für die Stadt“, sagt Götz Dittmar, der sich als maßgeblicher Initiator der Anwohnerklagen bezeichnet. Zum zweiten Mal sei die Kommune mit ihrem Vorhaben „grandios gescheitert“. In der gut vier Stunden langen Verhandlung, bei der er selbst zugegen war, habe sich an vielen Punkten herausgestellt, dass auch die nachgebesserte Version des Bebauungsplans „handwerklich unheimlich schlecht gemacht“ sei. Nach Dittmars Einschätzung ist mit der Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs, den Bebauungsplan für ungültig zu erklären, „die Grundlage für die Baugenehmigung weggefallen. Die Stadt tut deshalb gut daran, die Baugenehmigung für die Hofkammer zurückzunehmen“. Wie etliche andere Anwohner der Parksiedlung werde er nun bei der Stadt Widerspruch gegen die Baugenehmigung einlegen, kündigt Dittmar an.
Ähnlich sieht es Muhamed Kilicaslan, ein weiterer Kläger und Betreiber einer Shishabar, die sich am Rand des geplanten neuen Baugebiets befindet. „Die Stadt hat sich da völlig verplant“, sagt Kilicaslan. Die „Trickserei“, mit der die Stadt beispielsweise bei den Lärmwerten gearbeitet habe, indem es das Baugebiet als Mischgebiet ausgewiesen habe, sei aufgeflogen. Auch was ihm selbst für den gastronomischen Betrieb auferlegt wurde, hält er für nicht akzeptabel. Er sei nicht bereit, 450 000 Euro für die Herstellung von Parkplätzen entlang der Breslauer Straße an die Hofkammer zu bezahlen und zudem die Pflege des Ortseingangs zu übernehmen, wie es von ihm verlangt werde, so Kilicaslan. Ebenso lehne er es ab, die Parkplätze nach Auslaufen des Erbbaurechtsvertrags kostenlos an die Hofkammer zu übergeben. Wie Götz Dittmar betont er, dass er nicht generell gegen eine Bebauung sei. „Aber wir hoffen immer noch auf eine vernünftige Lösung.“
Bei der Hofkammer Projektentwicklung, die Ende vorigen Jahres damit begonnen hatte, das Siedlungsprojekt zu realisieren, sieht man nach dem Mannheimer Urteil keinen Anlass, die Bautätigkeit einzustellen. „Wir bauen ganz normal weiter“, sagt Geschäftsführer Achim Geisbauer und verweist auf seine gültige Baugenehmigung. Eilanträge von Anliegern, die darauf abzielten, einen Baustopp zu erwirken, seien zweitinstanzlich abgelehnt worden, mit der Begründung, dass keine nachbarschützende Rechte verletzt würden.
Welche Konsequenzen das Urteil des Verwaltungsgerichtshofs haben könnte, darüber mag Geisbauer nicht spekulieren. Die Arbeiten auf dem Hanggelände sind schon recht weit gediehen. Die Bohrpfähle, die im Erdreich für die Standfestigkeit der fünf bis zu 17 Meter hohen Wohngebäude sorgen sollen, sind gesetzt. Am hinteren Gebäude seien bereits die ersten Wände geschalt, berichtet Geisbauer.

hf / Foto: Ines Rudel


Mitmachen und sein Traumhaus beim Kaufdown ersteigern

Unter www.kaufdown.de am 10. Mai einwählen, mitsteigern und sich das Traum-Fertighaus Classic 130 von Hemme Haus sichern – Die Highlights: 130 Quadratmeter Wohnfläche, keine Heizkosten und ein flexibel planbarer Grundriss

Viele haben ihn: den Traum vom eigenen Haus. Wie verlockend bitteschön ist es da, beim Kaufdown am 10. Mai sein Traumhaus zum Super-Fix-Preis zu ersteigern? Das Startgebot für das Hemme-Haus Classic 130 liegt bei 379 000 Euro. Steigert man geschickt mit, kann man für sensationell günstige 315 000 Euro den Zuschlag erhalten.
Und darauf darf sich dann der künftige Häuslebesitzer beim Classic 130 freuen: ein Nullenergiehaus mit ausgeglichener Energiebilanz, keine Heizkosten, eine Fotovoltaikanlage inklusive Speicher und Wärmerückgewinnung. Das Haus hat keine Dachschrägen und in allen Zimmern die volle Raumhöhe von 2,50 Meter zum Beispiel für Homeoffice, Ankleide oder große Speisekammer, dazu elektrische Rollläden, superflache Dusche und vieles mehr. Der Grundriss ist flexibel und komplett anpass- und umplanbar – und das ohne Umplanungskosten. Insgesamt verfügt das Haus über 130 Quadratmeter Wohnfläche.
Bei einem Nullenergiehaus wie dem Classic 130 wird mehr Energie erzeugt, als für Heizung und Warmwasser benötigt wird, somit ergeben sich nahezu keine Heizkosten. Geheizt wird nachhaltig und klimaschützend mit gesunder Reflektionswärme durch wartungsfreie Infrarotsysteme. Ein weiterer Nachhaltigkeits-Vorteil: Der Gesamtbedarf an Holz für solch ein Einfamilienhaus wächst in Deutschland in zirka 23 Sekunden nach.
Der glückliche künftige Besitzer, der das Haus am Ende ersteigert hat, kann schon bald in sein Traumnhaus einziehen: Nach erteilter Baugenehmigung rechnet Hemme Haus mit nur noch zehn bis zwölf Monaten bis zum Einzug.
Die Experten von Hemme Haus bieten zudem ein extrem ausgefeiltes Betreuungspaket, dabei natürlich Küchenberatung, Finanzierungsservice, Einrichtungsberatung und Verkauf. Egal ob extravaganter Boden, runde Fenster, eine beheizbare Garagenzufahrt oder eine Sauna: Auch die verrücktesten Spezialwünsche (nicht im Preis enthalten) wurden in der Vergangenheit von den Hemme-Haus-Beratern realisiert.
Wer sich sein Traumhaus für einen günstigen Preis und zeitnah sichern möchte, sollte sich den Kaufdown am 10. Mai nicht entgehen lassen. Die genaue Konfiguration des Hauses ist der Auktionsseite (www.kaufdown.de) zu entnehmen.

Rundgang vorab: Wer sich vorab schon mal ein Bild vom Hemme-Haus machen möchte, kann das ähnliche Musterhaus C 143 mit Panorama-Erker in der Musterhaus-Ausstellung Eigenheim und Garten in Bad Vilbel bei Frankfurt auf dem Platz 49 besichtigen. Oder ganz einfach einen virtuellen Rundgang im Netz unternehmen: https://hemme-haus.de/standort/

So funktioniert www.kaufdown.de: 
Mitmachen und mitbieten: Das Startgebot für das Hemme-Haus Classic 130 liegt bei
379 000 Euro. Steigert man geschickt mit, kann man für sensationell günstige 315 000 Euro den Zuschlag erhalten.
Und so geht’s: am 10. Mai unter www.kaufdown.de einwählen, sich registrieren und mitsteigern.
Wichtig: Mit der Ersteigerung bei unserem Kaufdown gehen Sie kein vertragliches Risiko ein! Sie sichern sich nur den Sonderpreis unserer Auktion. Den Abschluss des Kaufvertrags und die Ausgestaltung Ihres Hauses nehmen Sie direkt mit unserem Partner, der Hemme Haus GmbH & Co. KG, Ludwig-Erhard-Straße 49, 61118 Bad Vilbel vor. Dieser ist auch für den Inhalt und die Ausgestaltung verantwortlich. 

red / Foto: Hemme Haus GmbH + Co.KG/Falk Albutat