Das Licht kehrt zurück. Die Luftbildaufnahme von Fotograf Werner Feirer zeigt die Burg Teck, aufgenommen aus südlicher Richtung. In der Forschung zur Burg Teck wird auch nach dem Ursprung des Namens geforscht. Verschiedentlich sahen Wissenschaftler die Abstammung im keltischen Wort Tec, was soviel wie Licht bedeutet. Belegt ist das nicht. Doch das Licht spielt durchaus eine Rolle an der Teck. Als sicher gilt nämlich, dass die Teck Standort für Sonnenbeobachtungen war und somit auch Ort für kultische Handlungen; ebenso wie Burgen und Erhebungen in der Umgebung wie der Ursulaberg im Südwesten oder der Rechberg im Nordosten. In der längsten Nacht des Jahres fällt das Licht beim Sonnenaufgang in die Gegenhöhle des Sybillenlochs. Am 21. Dezember, genau um 11.44 Uhr, hat die Wintersonnenwende stattgefunden. Dieser Tag war der kürzeste und damit der dunkelste im Jahr. Der Scheitelpunkt ist erreicht, von nun an werden die Tage wieder länger. Das abendländische Christentum feiert die Rückkehr zum Licht mit der Geburt Jesu.

Das Wochenblatt ECHO wünscht allen seinen Lesern und Kunden ein frohes und helles Weihnachtsfest.

Text: bob / Foto: Werner Feirer


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