Crossover aus den USA

Motto „Amerika“ beim Festival Tonart in Esslingen vom 18. Januar bis 25. Februar

Alle zwei Jahre organisiert der Verein Tonart Esslingen ein Festival neuer Musik. In diesem Jahr ist es wieder so weit: Am 18.  Januar beginnt die Reihe  mit den elf Veranstaltungen, die dieses Mal unter der Überschrift „Amerika“ steht.

Amerika ist seit Langem der Impulsgeber für Bewegungen und Innovationen in  Kunst und Kultur, speziell in der Musik. Blues, Rock und Jazz haben ihre Wurzeln   in Amerika,  gleichzeitig sind die USA seit der Wahl Trumps zum Präsidenten  verstärkt in den Fokus gerückt. Für Albrecht Imbescheid und seine Mitstreiter beim Verein Tonart Grund genug, das Phänomen Amerika zur Klammer für die Konzerte, Filme und Tanzveranstaltungen auszuwählen. Für die Kulturszene  in Esslingen bedeutet die „Tonart“ auch immer eine Art Klammer: Die Veranstaltungen werden von verschiedenen Kultureinrichtungen  der Stadt getragen und organisiert.

Beim Festival wird überwiegend Musik aus den vergangenen 50 Jahren präsentiert, wovon einiges hierzulande bekannt, anderes jedoch neu  ist. Zum Start   am Donnerstag, 18. Januar, 20 Uhr, interpretieren im Kulturzentrum  Dieselstraße Instrumental- und Vokalsolisten sowie Tänzer amerikanische  Komponisten wie Cage oder Reich. Am 21. Januar, 18 Uhr, heißt es in der Dieselstraße bei einem Schlagzeugkonzert dann „Amercan Affairs“.

Ebenfalls in die Dieselstraße lädt Stefan Litwin am 27. Januar, 20 Uhr, zum Klavierkonzert. Die  Junge Süddeutsche Philharmonie (JSPE) gastiert im Rahmen eines Neujahrskonzerts am 28. Januar, 18 Uhr,  unter dem Titel „JSPE goes Broadway“ im Neckar Forum. „Rothko Chapel – Variations on America 1“ rückt  die bekannte interreligiöse Kapelle aus Houston am 3. Februar, 19.30 Uhr,  in den Fokus. Morton Feldmanns Stück, das er für seinen Freund, den Maler Mark Rothko, geschrieben hat, wird  in der Stadtkirche  St. Dionys interpretiert.

„Whiplash“, ein vielfach ausgezeichneter Film über einen Jazzmusiker, läuft am 4. Februar, 11 Uhr, im Kommunalen Kino. „Voice of America“ am 9. Februar, 19.30 Uhr,  lässt die Musik der Ureinwohner im Münster St. Paul lebendig werden. Die Performance am   Samstag, 10. Februar, 20 Uhr, in der Villa Nagel in der Ebershaldenstraße 31,  widmet sich  dem Beatboxen. Bei „Road Movies – Variations on America 2“ am 18. Februar, 18 Uhr, führt im evangelischen Gemeindehaus am Blarerplatz eine Klangkollage quer durch die Staaten und durch zum Teil unerhörte Klangwelten. Stücke  von Frank Zappa sind  unter anderem am 22. Februar, 20 Uhr, bei „Dream Collector –  Yellow String Quartett“ in der Dieselstraße zu hören. Den Schluss macht „A Scene in Singing: Amercan Voices“ am 25. Februar, 11 Uhr, in der Villa Nagel. bob / Foto: Tonart

 

Info: Karten  kosten zwischen 8 und 25 Euro (Eintritt in den Kirchen frei), es gibt sie   an den bekannten Vorverkaufsstellen und unter tonart-esslingen@t-online.de.


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