„Karriere 2021“ findet virtuell statt

30 Unternehmen stellen sich und ihr Ausbildungsangebot bei der Messe vor – Kommunikation über Chats möglich

Die Messe „Karriere“ ist die Aus- und Weiterbildungsmesse für die Berufswahl in der Region. In Pandemie-Zeiten kann sie nicht wie gewohnt als Präsenzmesse angeboten werden. Deshalb veranstaltet die Eßlinger Zeitung vom 11. bis 14. März erstmals eine rein virtuelle Messe. „Damit wollen wir den Unternehmen die Möglichkeit geben, digital Nachwuchskräfte zu generieren, und den Schülern ein Angebot offerieren“, sagt der  Geschäftsführer der Eßlinger Zeitung, Andreas Heinkel. So kann man sich bequem von zuhause aus informieren – und das vier Tage lang.

Mit der Berufswahl sind viele Überlegungen verbunden: Soll es nach der Schule mit einer Ausbildung oder mit einem Studium weitergehen? Welche Berufsrichtung passt zu mir? Und welcher Betrieb ist dafür geeignet? Wird in meinem Traumberuf  in der Region überhaupt ausgebildet? Solche Fragen klärt die „Karriere 2021“.

Unternehmen verschiedener Branchen und Bildungseinrichtungen machen während der Messe auf sich und ihre Ausbildungsmöglichkeiten aufmerksam.   Schüler der Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien und beruflichen Schulen sowie Eltern und Lehrkräfte erhalten einen umfassenden Überblick über die unterschiedlichen Ausbildungsberufe.

Starten wird die digitale Karrieremesse am Donnerstag, 11. März,  9 Uhr.  Nach erfolgter Registrierung können  sich Schüler, Lehrer und Eltern  ins Messegeschehen begeben. Die Registrierung erfolgt mit Vor- und Nachnamen sowie E-Mail-Adresse auf der Internetseite der Messe. Mit einem Link  öffnen sich  die virtuellen Messetore. Durch den Eingang des Neckar Forums gelangt man ins Foyer, wo die potenziellen Bewerber aus  Berufsfeldern wählen können: Handwerkliche, kaufmännische, kreative, soziale, öffentlich-rechtliche oder IT-Berufe stehen zur Auswahl.

Hinter diesen Kategorien finden sich  die teilnehmenden Unternehmen. An ihren virtuellen Messeständen präsentieren sich die Firmen mitsamt ihren Ausbildungsangeboten, auch Firmenvideos werden eingebunden. Und ein Chat mit Ausbildern, Auszubildenden oder Personalverantwortlichen ermöglicht die direkte Kommunikation mit den Firmen. Sollte ein Chat gerade nicht besetzt sein, kann man seine Fragen über ein Kontaktformular stellen.

„Weil die virtuelle Messe bereits ab Donnerstag geöffnet hat, haben Lehrer mit ihren Schulklassen die Möglichkeit, die Messe zu besuchen“, macht Heike Poliak-Klein auf einen weiteren Vorteil der digitalen Messe aufmerksam. Deshalb werden die Chats am Freitag von 9 bis 12 Uhr besetzt sein, sagt die Projektverantwortliche der Eßlinger Zeitung. Darüber hinaus werden an den Messe-Tagen weitere Chat-Zeiten angeboten.

Bereits im 13. Jahr veranstaltet die EZ die Aus- und Weiterbildungsmesse. Gemeinsam mit den langjährigen Kooperationspartnern – der Agentur für Arbeit, der Kreishandwerkerschaft Esslingen-Nürtingen, der IHK Bezirkskammer Esslingen-Nürtingen, dem Landkreis Esslingen sowie Südwestmetall Neckar-Fils – bietet die „Karriere“ einen großen Informationspool.  Ein Rahmenprogramm mit einem Orientierungstest, informativen Videos und Vorträgen lockert die Suche nach Beruf und Ausbildungsbetrieb auf. 

Wer dennoch  den persönlichen Kontakt schätzt, hat bei der diesjährigen Präsenzmesse am Samstag, 10. Juli, im Neckar Forum in Esslingen die Möglichkeit dazu – wenn es die Pandemielage zulässt und unter Einhaltung der dann geltenden Hygiene- und Abstandsregeln. Auch die  Präsenzmesse im Sommer soll virtuell begleitet werden – vom 8. bis 11. Juli.  dan / Foto: Screenshot Bechtle Digital


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