Messe „aktiva“ bildet Gesellschaft ab

Gut besuchte Vorträge – Schwerpunktthema „Gesund altern“ – Probe fahren mit Pedelecs – Intensive Gespräche an den Ständen

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Wer am Wochenende einen Gang durch das Wernauer Quadrium gemacht und die Aussteller der Messe „aktiva“ besucht hat, der hat sozusagen einen kleinen Rundgang durch unsere Gesellschaft gemacht. Der Wunsch, das Leben aktiv, gesund und sinnvoll zu gestalten, wächst bei den Menschen mit dem Alter. Und viele Männer und Frauen gehen diese entscheidende Lebensphase vor dem Ruhestand aktiv an: Dazu braucht es eine Menge Dienstleistungen sowie fundierte Informationen zu Gesundheit und Prävention. In Vorträgen wurden Themen vertieft – das nahmen die Besucher gerne an.

Schwäbischer Fleiß: Messebesucher Rolf Korinth, der Vorsitzende des TSV Wernau, hat sich die „aktiva“ interessiert angeschaut, schließlich schaue man ja immer nach einem potenziellen Nachfolger für den Schwäbischen Fleiß. Die Themen „Fit“ und „Gesund“ sind auch beim Verein hoch angesiedelt. Der TSV pflegt eine Kooperation mit Aussteller und Heilpraktiker Jürgen Sindlinger. Korinth: „Die Aussteller hier bei der ‚aktiva‘ bilden die Gesellschaft und den demografischen Wandel sehr gut ab.“

Heimspiel: Einige Wernauer Betriebe, wie Birgit Mayers Insektenschutzlädle, die Akkustik-Spezialisten Langer und Lindacher sowie die Fitness Oase haben ihre angestammten Räume wenige Minuten vom Quadrium entfernt.

Sport und Lebensfreude: Ein viel besuchter Stand war der von Ute Weiss. Die Ärztin hat mit dem Trainer Manfred Zick ein Buch über Altersdemenz geschrieben. Sie beschreiben Methoden, dem Schicksal Alzheimer zu entgehen. Und die Autoren beschreiben Möglichkeiten, die Symptome bei ausgebrochener Krankheit zu lindern. Das wichtigste Mittel gegen den geistigen Abbau: Sport und Lebensfreude.

Intelligente Badplanung: Wertvolle, weil handfeste Tipps für Menschen, die ihr Bad altersgerecht umbauen wollen, hatte Barbara Blum in ihren Vorträgen parat. Sie mahnte aber auch: Nicht jede von der Industrie angepriesene Lösung ist sinnvoll. Man sollte eher darauf achten, praktische und ästhetische Lösungen miteinander zu verbinden. Ist das Bad recht klein, kann man mit einheitlichen großen Fliesen an Wand und Boden optisch mehr Raum schaffen.

Bewegungsradius vergrößern: Steif und unbeweglich? Das muss nicht sein, sagte Aurelio Vacca in seinem Vortrag über das Therapiekonzept von „Gesundheit macht Freude“, der mit aktiven Übungen kombiniert war. Seine Testpersonen wurden mit Biophotonenspiegel ausgestattet, die die Zelle zur Erneuerung anregen soll. In Vorher-Nachher-Demos zeigte Vacca, wie sich der Bewegungsradius seiner Probanden vergrößerte.

Wundermittel Grüner Tee: Angelika Reichle hat ihre Tee- und Weinecke aus Kirchheim präsentiert. Sie weiß: „Grüner Tee ist ein echtes Wundermittel“. Aber auch ihre aromatisierten Tees im Ausschank waren heiß begehrt.

Aufs Rad geholfen: Petra und Jürgen Schulze von Zweirad Dietrich haben Kunden zur Messe eingeladen. Dort, vor dem Quadrium, wurden alle Testräder aufgebaut und die Kunden konnten bequem Probe fahren. Einige Kunden haben auch gleich Pedelecs gekauft.

Frau mit Schwert: Carola Orzulik erklärte in ihrem Vortrag das Prinzip der Macht („. . . eines unserer Grundbedürfnisse“) anhand eines Schwerts. Steht der Knauf für Ethos und moralische Kontrolle, so bedeuten Schneide und Spitze Entscheidungskompetenz und Energie.

Schöne Zähne: Ein umfangreiches Fachwissen besitzt der Neuhausener Zahnarzt Rainer Roos. Er sprach umfassend über Implantate, ihre Geschichte, das Material und die Verwendung. Sein Credo: bei Zahnverlust gleich handeln. Dann ist die Zahnlücke noch gut mit dem Implantat zu füllen.

Wissenschaftliche Studie: Der Aussteller Biotesys aus Esslingen hat sich der Gesundheit verschrieben. Das Unternehmen testet die Wirkweise von Lebensmitteln, Kosmetik und Medizinprodukten in Studien. Dazu werden immer Teilnehmer gesucht: So auch in Wernau. In der aktuellen Studie soll ein Wirkstoff gestestet werden, der bei   Erkältungskrankheiten eingenommen wird.

24-Stunden-Pflege: „So geht‘s nicht mehr weiter“ – das hört Michael Fitz von Promedica plus häufig. Dann kommt die Pflege zuhause zum Tragen. Promediaca organisiert die Betreuung durch ausländische Kräfte von A bis Z.  bob / Fotos: bob

 

 


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