Scherben gefährden BMX-Sportler

Trainer beklagen, dass die Anlage in Baltmannsweiler regelmäßig beschädigt und mit Müll übersät ist

Bevor die Kinder trainieren können, müssen wir jedes Mal erst das Gelände ablaufen und Scherben aufsammeln.“ Gerhard Mauz ist stinksauer auf Jugendliche, die mutwillig ihre Alkoholflaschen auf der BMX-Bahn zwischen Baltmannsweiler und Hohengehren zerschlagen und damit andere in Gefahr bringen. Der 52-Jährige, der 2007 den Bau der Anlage angestoßen hatte und seitdem viel Herzblut in die Betreuung der jungen Radsportler steckt, ist ziemlich frustriert. „Wir wissen nicht, ob wir unter diesen Umständen und bei dem Vandalismus da draußen überhaupt weitermachen können“, sagte Mauz in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats.

Mit seiner Kritik stieß er ein Thema an, das noch weitere Kreise zieht. Denn seit vergangenem Jahr gibt es massive Klagen über Alkoholexzesse, Beschädigungen und achtlos weggeworfenen Müll rund um das Freizeitareal der Schurwaldgemeinde. Bürgermeister Simon Schmid verwies darauf, dass  man sensibilisiert sei. Ein Security-Dienst sei regelmäßig auf dem Gelände unterwegs. Außerdem verwies der Rathauschef auf die vom Gemeinderat beschlossene Präventionsarbeit. Mit einer offenen Jugendarbeit wolle man die Probleme in den Griff bekommen. Aber das brauche Zeit. Schmid hofft zudem darauf, dass auch die Polizei künftig mehr Präsenz in Baltmannsweiler zeigt.

„Irgendwie kann ich die Jugendlichen ja verstehen“, sagt Gerhard Mauz bei einem Besuch auf der Anlage. „Überall werden sie verscheucht.“ Denn  in der Gemeinde fehle ein Treffpunkt, wo sie ungezwungen zusammenkommen könnten. Doch als Trainer ist der 52-Jährige verantwortlich für die Gesundheit seiner jungen Sportler. Deshalb könne er nicht tolerieren, dass die ganze Anlage immer wieder vermüllt wird und Scherben herumliegen, die immer wieder zu Plattfüßen an den BMX-Rädern führten. Fast jeden Tag findet er zerschlagene Alkoholflaschen und jede Menge Müll. Außerdem sei vor Kurzem ein Schloss aufgebrochen worden.

Mauz und seinem Trainer-Kollegen Rene Schaar stößt ebenfalls sauer auf, dass immer wieder Unbefugte die Bahn betreten und Schäden anrichten, indem sie beispielsweise auf dem Hosenboden die Erdhügel herunterrutschen. „Wir müssen dann wieder mit Boden auffüllen und mit einer Rüttelplatte verdichten“, berichtet Mauz. Das sei eine sehr mühevolle Arbeit, bei der etliche Eltern ehrenamtlich mithelfen.

Scheer und Mauz appellieren an die Eltern, ihre Kinder dazu anzuhalten, die BMX-Strecke nur mit der entsprechenden Schutzkleidung zu betreten. Was dabei zu beachten sei, könne man den Verhaltensregeln auf Hinweisschildern in den Eingangsbereichen entnehmen. „Das ist eine offizielle Sportstätte“, sagt Mauz.

 Eine gewisse Barriere zum Schutz vor Unbefugten hat das Evangelische Jugendwerk Baltmannsweiler-Hohengehren als Träger der Anlage bereits mit einem einfachen Holzzaun errichtet. Aber der reicht offenbar nicht. Nun wird sogar darüber nachgedacht, einen hohen Zaun zu errichten, mit dem man die Hindernis-Bahn abschließen kann. Doch von dieser Lösung sind beide Trainer alles andere als begeistert. Denn eigentlich solle die Anlage für jeden öffentlich zugänglich sein.

Seit der Eröffnung  2009 wird die BMX-Strecke stark frequentiert, auch von auswärtigen Sportlern. „Die Leute kommen aus der ganzen Region“, sagt Mauz, der selbst bis voriges Jahr sogenannte Fourcross-Rennen gefahren ist. In Baltmannsweiler gibt es mittlerweile auch starke Eigengewächse, die im vergangenen Jahr sogar bei der Weltmeisterschaft im belgischen Zolder angetreten sind. Insgesamt gibt es im Ort rund 35 junge BMX-Sportler, die jede Woche dreimal auf der Anlage neben dem Festplatz trainieren. 
hf / Foto: bul


Ermittler auf vier Pfoten

Milow hat einen guten Riecher – Der Polizeihund und sein Herrchen Felix May erledigen ihre Arbeit sehr diskret – Einsatzgebiet ist ganz Baden-Württemberg

 „Ach, er  schmust schon wieder rum,“ entschuldigt Felix May  seinen Vierbeiner, der die Besucher freundlich beschnüffelt. Genervt klingt der Polizist aber nicht, als er seinen Hund zu sich ruft. May weiß genau, dass er sich auf den Rüden verlassen kann. Seit sechs Jahren sind der Bayerische Gebirgsschweißhund namens  Milow und der 35-Jährige unzertrennlich. Sie wohnen nicht nur in derselben Familie unter demselben Dach in einem Hochdorfer Reihenhaus – sie  haben auch denselben Arbeitgeber: das Land Baden-Württemberg. Milow und Felix May arbeiten im  Trainings- und Kompetenzzentrum Polizeihundeführer (TKPHF), das beim Polizeipräsidium Einsatz in Göppingen angesiedelt ist.

Weil Milow einen besonders guten Riecher hat, ist er in Göppingen  zum Personenspürhund ausgebildet worden. Zu seinem Team zählen insgesamt acht Kolleginnen und Kollegen auf vier Pfoten, darunter vier in der Ausbildung  –  samt dem menschlichen Pendant, versteht sich.  Felix May fungiert in der Göppinger Spezialeinheit  als stellvertretender Ausbildungsleiter. Und Milow zählt zu den erfahrensten Vierbeinern dort, weil er schon seit 2014   im Dienst ist.

Kleine mobile Einsatzzentrale

   „Wir werden vor allem gerufen, wenn  jemand fehlt“ –  und das führe sie zu  Einsätzen in ganz Baden-Württemberg,  erläutert Milows Herrchen den Polizeialltag. Dabei handele es sich häufig um verwirrte Senioren, die nicht mehr nach Hause finden, jemand, der sich das Leben nehmen will, oder auch um  Straftäter. 

Das Team Hund und Herrchen arbeitet zwar nicht verdeckt, aber immer sehr diskret. Wenn er zum Einsatz gerufen wird, nimmt Felix May den  silberfarbenen Dienstwagen,  respektive Bus, dessen unauffälliges Aussehen nichts  Besonderes erahnen lässt.  Dabei ist das Fahrzeug  wie eine  kleine mobile Einsatzzentrale ausgestattet: Neben dem Schreibtisch sind Laptop und Drucker in einer Kiste verstaut, das GPS-Gerät liegt bereit, um die Strecken aufzuzeichnen, und Milows Futter lagert der Polizist in einer Kühlbox. Mit an Bord sind außerdem die Transportbox für den Vierbeiner und ein Notbett für      sein Herrchen: „Das ist nicht wirklich bequem, aber wenn ich sehr müde bin, tut es das.“ Besonders anstrengend seien zum Beispiel Einsätze in den Steillagen des Schwarzwalds, wo es oft über Stock und Stein gehe, oder die Suche bei Nacht, da werde Hund und Mensch viel abverlangt.

Weil ganz Baden-Württemberg zum Einsatzgebiet gehört und das Zweierteam auch ab und zu in die Pfalz oder ins Saarland geschickt wird, kann allein schon die Anfahrt mehrere Stunden dauern. Am  liebsten  reise Milow aber mit dem Polizeihubschrauber,  weil das  schneller gehe, berichtet Felix May. Milow hat schon im zarten Alter von acht Wochen im Trainings- und Kompetenzzentrum Polizeihundeführer mit der Ausbildung begonnen . „Am Anfang läuft das alles ganz spielerisch ab.“ Der Hund lerne erst mal die Welt kennen, und dazu gehörten beispielsweise Menschenmassen, Verkehrsmittel, die Stadt und   der Wald genauso  wie die unterschiedlichen Landschaftsformen.

Es sei kein Problem für Milow, einer Spur kilometerweit zu folgen, denn als Jagdhund verfüge der Bayerische Gebirgsschweißhund über eine  besonders gute Schnüffelnase, die mit rund 220 Millionen Riechzellen zehnmal besser ausgestattet sei als das menschliche Riechorgan. Allerdings sollte so eine Spur möglichst frisch und nicht älter als zwei Tage sein, wobei Milow sogar unterscheiden könne und immer der frischesten Spur folge, berichtet der Polizist.

Damit Milow und seine vierbeinigen Kollegen nicht aus der Übung kommen, wird die Schnüffelei regelmäßig  trainiert. Dazu legt Felix May eine Geruchsspur, das heißt, er schickt eine Person auf eine vorher ausgesuchte Strecke. Diese kann mitten in der Landschaft oder  auch im urbanen Umfeld liegen. Dann darf Milow schnuppern: zum Beispiel an einem Wäschestück, einer Socke oder einem T-Shirt, das die gesuchte Person getragen hat. „Am besten eignen sich Gegenstände, die der Gesuchte direkt auf der Haut getragen hat“, beschreibt May das Prozedere. Weil ein Mensch bis zu 40 000 Haut- und Haarschuppen pro Minute verliere, sei es für einen gut ausgebildeten Personenspürhund möglich, dem davon ausgehenden Geruch zu folgen. Es dauere etwa 20 Minuten, bis der Geruch am  Boden liege, denn die leichten Schuppen müssten erst auf den  Boden absinken.

 Idealerweise nimmt der Hund  die Spur  anschließend dort auf, wo der Gesuchte zuletzt gesehen worden ist, und folgt ihr bis zum Ziel. Im Training findet der Hund am Schluss immer den Menschen und wird   mit „Fleischküchle, Speck oder Leberwurst“ üppig belohnt. Das halte seinen tierischen Partner bei Laune, denn Essen für Menschen    findet Milow besonders lecker, berichtet May.

Wichtige Erkenntnisse

Bei einem realen Einsatz führt die Spur aber nicht immer zum Gesuchten. Manchmal endet die Suche auch  an einem Bahnhof oder an einer Straße. Aber auch in solchen Fällen liefere Milow wichtige Erkenntnisse, lobt May, denn oft erhalte die Polizei auf diese Weise  wertvolle Informationen über einen Fluchtweg und Hinweise für weitere Ermittlungsansätze.

 Zu diesem Auftrag passe das ausgeglichene Wesen seines Hundes sehr gut. Und anders als bei den polizeilichen Schutzhunden, die ebenfalls im Trainings- und Kompetenzzentrum Polizeihundeführer in Göppingen  so ausgebildet werden, damit sie aufs Wort gehorchen, habe er seinen Hund nicht zur kompletten Unterordnung erzogen. „Er muss ja die Spur selber finden und unterwegs immer  wieder selbstständige Entscheidungen treffen“, erklärt Felix May.  Milow  quittiert diese spannenden Ausführungen seines  Duopartners mit sanftem Augenaufschlag und holt sich zum Abschluss noch eine Ladung Streicheleinheiten ab.   com / Foto: Horst Rudel


Neues Kapitel der Ortsgeschichte

Frühmittelalterlicher Verhüttungsplatz in Dettingen aufgedeckt – Industrielle Eisenproduktion

Die Gemeinde Dettingen liegt auf geschichtsträchtigem Boden. Bereits in der Jungsteinzeit   siedelten dort Menschen, und in römischer Zeit kam dem Gebiet mit der sogenannten Sibyllenspur, einer das Tal sperrenden Befestigungslinie, eine große Bedeutung zu. Funde aus alemannischer Zeit belegen eine fortdauernde Besiedlung. Mit der Aufdeckung eines frühmittelalterlichen Verhüttungsplatzes wurde nun ein bislang unbekanntes Kapitel der Ortsgeschichte aufgeschlagen.

Die rot-braun verfärbten Bodenschichten, die beim Abriss eines Hauses in der Hinteren Straße in Dettingen sichtbar wurden, weckten die Aufmerksamkeit von Mitgliedern des Geschichtsvereins Dettingen. Nach einer  Begutachtung  durch das Landesdenkmalamt  wurde die  Fläche bei einer archäologischen Grabung erkundet, und die förderte bislang Unbekanntes zur Ortsgeschichte zutage.

Auf der Erkundungsfläche fanden sich  etwa 90 Tonnen Schlacke, die bei der Verhüttung von Eisenerz entstanden war. Etwa zehn Tonnen davon konnten auf die Zeit zwischen etwa dem sechsten und dem neunten Jahrhundert datiert werden. Die Menge ließ die Archäologen davon ausgehen, dass wahrscheinlich fünf Öfen im Einsatz waren.  Der überwiegende Anteil an Eisenschlacken wurde dem Zeitraum zwischen dem neunten und dem zehnten Jahrhundert zugeordnet. Die Datierung wurde  durch Funde von Keramik und einer Münze erleichtert, deren Prägezeit zu Anfang des zehnten Jahrhunderts recht genau eingegrenzt werden konnte. Zu der Zeit kamen drei Öfen zum Einsatz, die dank einer Weiterentwicklung der Verhüttungstechnologie größer als die bisherigen waren, viel höhere Temperaturen erzeugten und damit auch mehr Eisen produzierten.

Das  Erz wurde am Käppele oberhalb von Dettingen gewonnen. Dort tritt wie im gesamten Albvorland der erzhaltige braune Jura beta zutage. Entlang von Bachläufen und in Taleinschnitten konnte  das  Gestein ohne großen Aufwand eingesammelt und zur Verhüttung gebracht werden. Die  Waldgebiete ringsum lieferten die für die Schmelze benötigte Holzkohle.

Für Roland Krämer, den Vorsitzenden des Geschichtsvereins Dettingen, öffnet sich mit den Grabungsergebnissen ein bislang unbekanntes Kapitel der Ortsgeschichte. „Wir haben angenommen, dass sich die Besiedlung Dettingens auf die historische Ortsmitte konzen­trierte. Es ist völlig neu, dass es bis zum Hochmittelalter  außerhalb des damaligen Orts Siedlungsaktivitäten gab. Was wir noch nicht wissen ist, ob der Platz kontinuierlich genutzt wurde“, sagt er. Erstaunlich sei  auch die Größe des Verhüttungsplatzes. „Wir können von einer Art industriellem Revier sprechen“, sagt Krämer. Hinzu käme die Jahrhunderte währende Nutzungszeit, die auch dadurch begründet sein könnte, dass alle Ressourcen, einschließlich der Wasserkraft der Lauter, vor Ort waren. Allerdings sei es mit einem Standort der Eisenindustrie moderner Prägung nicht vergleichbar. „Es fußte nicht auf Bergbau“, erklärt Krämer.

Da in näherer Zukunft im Gebiet der Hinteren Straße weitere Häuser abgerissen werden sollen, erwartet der Geschichtsverein weitere Einblicke in die Vergangenheit Dettingens. „Es wird gegraben, und wir werden vor Ort sein“, sagt Krämer. Die Erkenntnisse zum Verhüttungsplatz sollen im Mai oder Juni des kommenden Jahres bei einem Vortrag und einer Ausstellung repräsentativer Objekte vorgestellt werden.  pst / Foto: Brigitte Krämer


Abgestimmt

Arbeitsminister Hubertus Heil will den Anspruch auf Homeoffice für 24 Tage im Jahr gesetzlich verankern. Finden Sie das gut?

Foto: dpa

Recht auf Homeoffice?

  • Ja! (50% )
  • Nein! (50% )
Loading ... Loading ...


Umfassende Sanierung

Die Sporthalle in Baltmannsweiler bekommt nach 40 Jahren unter anderem ein neues Dach und neue Gebäudetechnik

Das Sportzentrum in Baltmannsweiler hat mittlerweile 40 Jahre auf dem Buckel. Die Sporthalle ist, bis auf ein paar kleinere Renovierungen, noch im ursprünglichen Zustand. Jetzt wird sie umfassend saniert: Ein neues Dach, neue Gebäudetechnik und eine Fotovoltaikanlage stehen ebenso auf dem Programm wie der Hallenboden, die Sanitäranlagen und die Umkleiden. Die Kosten liegen nach aktuellem Stand bei gut 3,2 Millionen Euro. Davon abziehen kann die Gemeinde Fördermittel, die sich insgesamt auf rund 850 000 Euro belaufen.

Punktuell wurde an der Halle in den vergangenen Jahrzehnten immer mal wieder etwas ausgebessert. Das betrifft Teile des Bodens oder die Beleuchtung, die auf LED umgestellt wurde. Der Rest ist noch im Zustand der 80er-Jahre.

Hinzu kommen große Pro­bleme mit dem Sheddach, das Undichtigkeiten aufweist. Die sind am Blechdach mit seinen zahlreichen Anschlusspunkten nicht leicht auszumachen und auch nicht leicht zu reparieren; bisher wurden lediglich immer wieder einzelne Stellen geflickt. Nun kommt das Sheddach runter, die ganze Kon­struktion mit ihren Oberlichtern wird durch ein Flachdach mit ganz leichter Neigung ersetzt. Dafür braucht es auch eine neue Unterkonstruktion aus Holzbalken.

Auf dem Dach ist eine Fotovoltaikanlage geplant, die vor allem für den Eigenbedarf der Sporthalle Strom produzieren soll, beispielsweise für die Beleuchtung und die Wärmepumpe. Diese sorgt mittels Deckenstrahlplatten für Heizung oder Kühlung. „Da lassen Sie im Winter warmes Wasser durchlaufen, im Sommer kann sie mit kaltem Wasser auch kühlen“, erklärt Ortsbaumeister Marlon Bier. Mit einer Klimaanlage sei der Kühleffekt zwar nicht vergleichbar, aber ein paar Grad weniger bringe er schon. Die bisherige Fußbodenheizung wird außer Betrieb genommen. Die Wärmepumpe heizt zudem über Durchlauferhitzer in Frischwasserstationen das Duschwasser auf. Mit der dezentralen Warmwasserbereitung kann man die Gefahr von Legionellen minimieren.

Für die neue Gebäudetechnik, also Wärmepumpe und Fotovoltaik, rechnet die Gemeinde mit einer Förderung in Höhe von 426 000 Euro. Aus der Sportstättenförderung des Landes sind ihr 420 000 Euro bereits sicher. Die Halle ist seit Mitte September geschlossen, derzeit wird sie leer geräumt und die Ausstattung wird demontiert. Der sichtbare Baubeginn am Dach mit Kran und Gerüst ist für Mitte Oktober vorgesehen.

Nutzer der Sporthalle waren bisher die beiden Grundschulen, der Turn- und Sportverein  mit seinen verschiedenen Abteilungen und auch Kindertageseinrichtungen. Sie wurden auf andere Hallen und Räume in der Gemeinde verteilt und müssen sich dort coronakonform arrangieren. Etwas eingeschränkt sei man dadurch schon, aber irgendwie seien alle untergekommen, sagt der Ortsbaumeister – und „in einem Jahr ist das alles vorbei“: Ende 2021 soll die Sanierung abgeschlossen sein.

Die Schulen „machen teilweise Sportunterricht draußen“, so Bier. Dafür habe man ihnen Container aufgestellt, in denen sie die erforderlichen Materialien lagern können. Zum anderen Teil seien sie in der Sporthalle in Aichwald untergekommen, wohin die Kinder mit dem Bus gefahren werden. So wird die Zeit der Sporthallensanierung überbrückt. Ohnehin außen vor bleibt das Vereinsheim mit Gaststätte. Es ist im Besitz des TSV Baltmannsweiler und steht nicht zur Sanierung an.  aia / Foto: ch


Kaleidoskop der Klänge

Festivalzeit mit Podium-Konzerten und Jazz  in Esslingen    – Große Räume und weniger Zuschauer

Im Oktober stehen in Esslingen Live-Musik-Termine an: Das Podium-Festival und das Jazz-Festival Esslingen laden zu Konzerten ein. Diese finden in Corona-Zeiten in großen Räumen und mit weniger Zuschauern als üblich statt. 

Eigentlich hätte das  Podium-Festival im April über die Bühne gehen sollen. Das Virus machte dies unmöglich.  Nun steht die Konzertreihe für zeitgenössische Musik vom 6. bis zum  15. Oktober  an. Das Festival steht ganz im Zeichen des seit mehreren Jahren laufenden Projekts #bebeethoven. Die zwölf #bebeethoven-Fellows präsentieren ihre Abschlussprojekte.

Die Reihe beginnt am Dienstag, 6. Oktober, mit dem Stegreif-Orchester #Bfree (20 Uhr, Neckar Forum). Das Orchester kombiniert Interpretationen aus Beethovens Werk  und Original-Ausschnitte aus seiner neunten Sinfonie mit europäischen Volksliedern (auch am 24. Oktober). Inigo Giner  Miranda wirft einen musikalischen und textlichen Blick auf das Jahr 1920 (Mittwoch, 7. Oktober, 20 Uhr, Central Theater). Anhand von Zwölftontechnik, Jazz, Kabarett und Stummfilmmusik will er   gesellschaftliche Umbrüche dieser Zeit ausleuchten. Koka Nikoladze präsentiert sich am Donnerstag, 8. Oktober, audiovisuell – mit einem neuartigen Video-Sampler zu seiner Beat Machine (20 Uhr, Komma, auch am 24. Oktober). Pianist, Komponist und #bebeethoven-Fellow Kaan Bulak will  in „Hymnen der Zeit“ die Verbindungen zwischen Renaissancemusik, byzantinischen Hymnen und elektro-akustischer Kunstmusik der 90er ergründen (Freitag, 9. Oktober, 21.30 Uhr, Münster St. Paul, in Kooperation mit „Stunde der Kirchenmusik“).

Groovige Kammermusik trifft auf Pop und Experiment beim „Komma X Podium“ am Samstag, 10. Oktober, 21 Uhr, im Komma.   Ein „Opern-Kopfkino“ versprechen die Veranstalter am Sonntag, 11. Oktober, wenn sich Pianist Mathias Halvorsen der Verdi-Oper Otello mit Musik und Texteinblendungen zuwendet (16 Uhr, Württembergische Landesbühne). 

Am Sonntag und Montag, 11. und 12. Oktober, wird die „Zauberburg“ von Max Andrzejewski und Jeffrey Döring aufgeführt. Thema der musikalisch-szenischen Neuproduktion  ist der Zusammenhalt in der Gesellschaft, dem  Döring in Gesprächen mit Esslinger Bürgern nachgespürt hat. Mit Textauszügen aus Thomas Manns „Zauberberg“  wird das musikalische Werk von Andrzejewski  von Podium-Musikern, dem Esslinger Vocalensemble und einem Schauspieler uraufgeführt (an beiden Tagen  20 Uhr, im Gemeindehaus am Blarerplatz, jeweils 19.30 Uhr Einführung).

Simon ten Holt wird seine Bearbeitung minimalistischer Musik von Mathias Halvorsens „Incantatie“ am Dienstag, 13. Oktober, 20 Uhr, im Komma präsentieren. Elina Altbach und ihr Ensemble Continuum konfrontieren  Claudio Monteverdis Marienvesper mit dem zeitgenössischen Zyklus „Vespers for a new dark Age“, einem  Stück von Missy Mazzoli (Mittwoch, 14. Oktober, 19 Uhr, Stadtkirche). Zum Abschlusskonzert #bebeethoven  am Donnerstag, 15. Oktober,  kommen alle zwölf #bebeethoven-Fellows zu einem „funkelnden Panorama des heutigen Musikschaffens“ zusammen – so die Ankündigung (20 Uhr, Neckar Forum). Die multimediale Ausstellung „Welcome to #bebeethoven“  im Alten Rathaus zeigt vom 12. bis  14. Oktober  Ergebnisse des mehrjährigen Projekts #bebeethoven (Vernissage 12. Oktober, 17 Uhr).

In deutlich kleinerem Rahmen agiert dieses Jahr das Jazz-Festival Esslingen. Am Freitag, 9.  Oktober, 19 Uhr,  spielt Stefano Bollani sensiblen und virtuosen Jazz  in der Stadtkirche. Das zweite Konzert bestreiten am  10. Oktober Michael Wollny und  das Nils Landgren Duo (19 Uhr, Neckar Forum). Erwarten darf man zwei vielseitige Ausnahmemusiker, heißt es.  Das Konzert mit John Scofield und dem Dave Holland Trio ist abgesagt worden. bob / Foto: Nino Halm

Info: Tickets  fürs Podium-Festival:   www.podium-esslingen. de; fürs Jazz-Festival: www.jazzfestival-esslingen.de


Abgestimmt

Ein Pfälzer Gastwirt gewährt angesichts zeitraubender Rauchpausen nichtrauchenden Angestellten zusätzliche Urlaubs­tage. Eine gerechte Lösung?

Foto: dpa

Mehr Urlaub?

  • Ja! (100% )
  • Nein! (0% )
Loading ... Loading ...


Hoffnung auf ruhigen Schlaf

Holzmaden beschließt einen Lärmaktionsplan – Tempolimits, Flüsterasphalt und Durchfahrtsverbote gefordert

Die Bürger der Gemeinde Holzmaden leiden schon seit Jahren unter starkem Verkehrslärm. Hauptverursacher sind neben der nahen Autobahn die Landesstraße 1200 und die Ortsdurchfahrt der Kreisstraße 1201. In seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause hat der Gemeinderat einstimmig einen Lärmaktionsplan beschlossen und vom Land und vom Kreis Veränderungen gefordert. Die Gemeindeverwaltung hofft nun auf eine Verbesserung der Lage.

Der Verkehrslärm in der Gemeinde Holzmaden ist stets präsent. Allein die nahe Autobahn sorgt schon für ein ständiges Hintergrundrauschen, doch auch die L 1200 zwischen Kirchheim und Weilheim, die den westlichen Ortsrand berührt, und die K 1201 in der Ortsdurchfahrt tragen viel zur Lärmbelastung bei. Um  die Bürger wirksam entlasten zu können, hat der Gemeinderat im vergangenen Januar den Entwurf eines Lärmaktionsplans auf den Weg gebracht und im Juli beschlossen.

In dem Planwerk hat das beauftragte Büro Soundplan die Lärmbelastung der Gemeinde konkretisiert. Bei der Betrachtung wurden die Schwellenwerte herangezogen, ab denen eine Lärmbelastung gesundheitsgefährdend wird. Sie werden tagsüber bei 65 Dezibel, nachts bei 55 Dezibel angesetzt. Laut dem Gutachten werden im gesamten Gemeindegebiet die gesundheitskritischen Werte tagsüber bei 75  und nachts bei 145 Gebäuden überschritten. Dies entspricht einer gesundheitlich gefährdenden Lärmbelastung von 157 Einwohnern bei Nacht und von 74 Bürgern bei Tag. Für 755 Einwohner reicht die Belastung nachts bis an die 55-Dezibel-Grenze heran, tagsüber sind rund 1475 Einwohner dem Bereich zwischen 55 und 70 Dezibel ausgesetzt.

Zur Verbesserung der Situation fordert die Gemeinde nun vom Bund, vom Land und vom Kreis, tätig zu werden. So soll auf einem Teilstück der L 1200 die Geschwindigkeit ganztägig auf 30 Kilometer je Stunde reduziert werden. Die K 1201 soll in der Ortsdurchfahrt mittelfristig einen lärmmindernden Belag erhalten. Zumindest bis zur Belagssanierung soll eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Kilometern je Stunde gelten. Dazu wird ein nächtliches Durchfahrtsverbot für Lieferwagen über 2,8 Tonnen Gewicht gefordert, die zu den Hauptverursachern von Lärm zählen. Schließlich wird auch für die Autobahn ein lärmmindernder Belag und bis zu dessen Einbau eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 100 Kilometer je Stunde gefordert.

Holzmadens Bürgermeisterin Susanne Irion setzt nun einige Hoffnung darauf, dass die Bürger in einiger Zeit  ruhiger schlafen können. „Wir haben  die Maßnahmen  beim Landratsamt und dem Regierungspräsidium als Träger der Straßenbaulast beantragt“, berichtet sie. Die Behörden hätten drei Monate Zeit, auf den Antrag zu reagieren, dann könne die Gemeinde einen Bescheid rechtlich einfordern. Bereits im Aufstellungsverfahren sei allerdings schon ein negativer Bescheid signalisiert worden. Doch die Gemeinde habe mit erfahrenen Partnern gearbeitet und „materiell mit hohem Aufwand, rechtlich sorgfältig und fehlerfrei abgewogen“, sagt Irion. Zudem habe sich in jüngerer Zeit die Rechtslage  zu Gunsten der Gemeinden verändert, sodass Holzmadens Chancen besser sein dürften. „Wir werden in jedem Fall formal Widerspruch gegen eine Ablehnung einlegen, das wäre der nächste Schritt. Ob wir im übernächsten Schritt klagen, entscheidet der Gemeinderat dann“, stellt Susanne Irion klar.   pst / Foto: Carsten Riedl


„Burgforum“ nimmt Betrieb auf

Köngener Gemeinwesenhaus ist fertiggestellt – Tag der offenen Tür voraussichtlich erst 2021

Die geplante große Einweihungsfeier fürs neue Gemeinwesenhaus in Köngen ist wegen Corona verschoben. Aber genutzt wird das „Burgforum“ bereits: Schulmensa und Schule, Jugendhaus und alle anderen Nutzer nehmen das helle und freundliche Haus am Köngener Ortsrand in Betrieb.

Die große Mensa-Küche, mit Geräten auf dem neuesten Stand der Technik bestückt, wird ab kommender Woche wieder die Schülerinnen und Schüler der Burgschule versorgen. Wie bisher wird dort auch in Zukunft frisch gekocht. Bis zu  110 Plätze bietet die Mensa mit ihrer Glasfront, die sich zum Schulhof hin öffnet. Von ihr ist mit einer Trennwand ein Saal abgeteilt, dessen Größe der Lindenturnhalle entspricht: Die alte Halle wird abgebrochen, ihre Nutzungen werden ins „Burgforum“ verlagert. Dessen Saal ist vielseitig einsetzbar, weil er eine weitere Trennwand hat: Die vier Meter hohen Wandelemente fahren auf Knopfdruck automatisch an ihren Platz – nicht nur Bürgermeister Otto Ruppaner war bei der Inbetriebnahme ziemlich beeindruckt von dieser Technik. Damit können Vereine, die Volkshochschule oder die Familienbildungsstätte auch parallel aktiv werden. Darüber hinaus steht ihnen  ein kleinerer Multifunktionsraum im Gebäude zur Verfügung.

Die Burgschule kann Projekte und neue Unterrichtsformen ins „Burgforum“ verlagern, die Ganztagesbetreuung hat hier ebenfalls ihr neues Zuhause. Sie ist in Händen des „Trafo“, das über die Schulsozialarbeit und andere Aktivitäten eng mit der Schule verknüpft ist. Den Titel „Jugendhaus“ legt das „Trafo“ mit dem Einzug ins neue Haus ab, denn der Aufgabenbereich soll sich weiter in Richtung Gemeinwesenarbeit entwickeln. Das „Trafo“ ist im Südflügel des Gebäudes, das dank der Hanglage zwei Geschosse hat, ansässig. Ein eigener Zugang vom Burgwiesenweg aus führt direkt zu den Büros im Obergeschoss, zur Ganztagesbetreuung in ihren farbenfrohen Räumen und zum „Chillraum“.

Das darunter liegende Hanggeschoss ist das Herz der offenen Jugendarbeit: ein großer Raum mit Thekenbereich, Ausblick ins Grüne und eine Außenterrasse. Eine eigene, geräumige Küche steht für Kochaktionen bereit. Spenden der Bürgerstiftung und der Gerhard-und-Christa-Maier-Stiftung haben bei der Licht- und Tontechnik sowie der Küchenausstattung geholfen. Auch über den lang ersehnten Probenraum für Bands freut sich der Leiter des „Trafo“, Sozialpädagoge Matthias Dold, sehr. Er war es, der vor fast elf Jahren die Idee eines Gemeinwesenhauses bei der Burgschule aufbrachte und immer wieder dafür warb. Das Gebäude selbst, entworfen von N2 Architekten, überzeugt mit viel Glas und Lärchenholz nach außen, mit Sichtbeton und farbigem Linoleum innen. Die Köngener Bürgerschaft hat das Konzept des Hauses in einem Beteiligungsverfahren mitentwickelt, auch der Name, der schon am Gebäude angebracht ist, kommt von Bürgerseite. Er sei im Zug eines Namenswettbewerbs sogar mehrfach genannt worden, berichtet Hauptamtsleiter An­dreas Halw. Der erste Namensteil „Burg“ nimmt Bezug auf das Quartier Burgareal, der zweite erinnert an die römische Vergangenheit der Gemeinde. „Forum“ steht aber auch für einen lebendigen Ort, an dem die Menschen  zusammenkommen. Insgesamt liegen die Kosten für das Gebäude bei ziemlich genau sechs Millionen Euro. Noch sei nicht alles abgerechnet, sagt Ortsbaumeister Oliver Thieme, man liege aber gut im Kostenrahmen. Vom Land und der Ehmannstiftung kommen  rund 2,4 Millionen Euro an Zuschüssen.  aia / Foto: aia


„Aichhörnchen“ ziehen um

Waldkindergarten Aichwald braucht neuen Platz – Alter Standort wegen Sicherheitsmaßnahmen zu teuer

Der   Verein  Waldkindergarten  „Aichhörnchen“ in Aichwald wird demnächst umziehen. Ein Verbleib am alten Standort im Wald wäre  wegen  Investitionen in notwendige Sicherheitsmaßnahmen zu teuer.

Derzeit wuseln die „Aichhörnchen“, so heißen die kleinen Besucher des Waldkindergartens, noch am alten Standort im Wald in der Nähe des Aichschießer Friedhofs, etwa 100 Meter vom Waldrand entfernt.  Das Forstamt in Kirchheim  muss  allerdings etliche Entscheide des Bundesgerichtshof umsetzen. Und das bedeutet, dass bei solchen Einrichtungen im Wald Sicherheitsmaßnahmen zu beachten sind. So müsste der Verein ab diesem Jahr  jährlich zwei Baumgutachten erstellen lassen, um dann eventuelle Sicherheitsmaßnahmen wie das Absägen von Ästen und Ähnliches auf eigene Kosten in Auftrag zu geben. Weitere Einschränkungen sind das Betretungsverbot des Waldes nach einem Sturm beziehungsweise die tägliche Startzeit nicht vor 8.30 Uhr, auch das ist eine forstrechtliche Vorgabe. Auch Bauwagen dürfen künftig nicht mehr im Wald stehen.

„Wenn wir an unserem Standort im Wald bleiben, bedeutet das Mehrkosten für uns  in Höhe von rund 12 000 Euro im Jahr“, sagt Melanie Grau, die Vorsitzende des Vereins Aichhörnchen. „Eine solche Summe könnte unser  Verein nicht stemmen, abgesehen von den übrigen Einschränkungen.“ In den vergangenen Wochen hat der Verein andere Grundstücke für die „Aichhörnchen“ geprüft.  Jetzt steht der neue Standort fest: Die „Aichhörnchen“ wollen ihr Domizil zwischen Krummhardt und Aichelberg aufschlagen, nicht im Wald, sondern am Rand.  Bis dahin hatte der Verein  sieben neue mögliche Standorte geprüft, angeboten wurden Grundstücke sowohl von Privatleuten als auch von der Gemeinde.

„Das ist nicht so einfach“, sagt Melanie Grau.  Einige Standorte habe die Naturschutzbehörde nicht genehmigt, andere wiederum hätten nicht über die notwendige Infrastruktur verfügt. So dürfen die Wege von den Zufahrtswegen zu den Bauwagen für „kurze Beinchen“ nicht zu weit sein. Ohne Investitionen geht  der Umzug nicht über die Bühne. Die beiden betagten Bauwagen werden den Umzug nicht überstehen, also muss der Verein einen neuen, etwas größeren Wagen anschaffen. Der wird gerade in einer spezialisierten Werkstatt bei Heidenheim maßangefertigt.  „Er wird 60 000 Euro kosten“, erklärt Melanie Grau. Einen Teil der Kosten hat der Verein als Spenden eingesammelt. Damit wird der Wagen an­gezahlt, der Rest wird finan­ziert. Das Sammeln von Geld sei  durch die Corona-Pandemie erschwert, sagt Grau. Normalerweise verkaufen die Vereinsmitglieder Kuchen bei Gemeindefesten und auf Weihnachtsmärkten, doch diese Veranstaltungen sind gestrichen.

92 000 Euro im Jahr fallen für die Betriebskosten an. Bisher hat sich die Gemeinde mit 65 Prozent beteiligt, das wird laut Grau künftig  deutlich mehr sein. „So können wir unsere Mitarbeiter nach Tarif bezahlen“, erklärt Grau. Das sei umso wichtiger, als der Verein, der derzeit 20 „Aichhörnchen“ betreut,  mittelfristig erweitern und dafür dann auch Fachkräfte mit attraktiver Bezahlung anwerben möchte. bob / Foto: aka

Info: Der Verein Aichhörnchen bewirbt sich um den Deutschen Kita-Preis 2021 und ist mit weiteren 24 Einrichtungen in der  zweiten Runde.  Insgesamt hatten sich rund 1200 Kitas und lokale Bündnisse  beworben. Auf die erstplatzierte Einrichtung wartet ein Preisgeld von 25 000 Euro. Vier Zweitplatzierte können sich noch über jeweils 10 000 Euro freuen. Im Dezember steht die nächste Runde an.